Fitness als persönliche Versicherung

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Die persönlichen Gründe warum wir uns einem Sport oder Trainingsplan verschrieben haben, sind natürlich sehr unterschiedlich. Mit zunehmendem Alter wird aber der Faktor Gesundheit und Beschwerdefreiheit immer wichtiger. Warum eine Investition in unseren Körper meist die sinnvollste von allen ist, erklären wir im Folgenden.

Fitness nur der Fitness wegen?

Die Fähigkeit Krankheiten abzuwehren, Ablagerungen in den Blutgesäßen abzubauen oder sich Bergluft anzupassen sind Beispiele für den Zusammenhang zwischen unserem Immunsystem und der körperlichen Fitness. Es ist ja nicht nur die Lebensqualität die durch die gewonnene Freiheit steigt, die psychologischen Effekte, z. B. gesteigerte Frustrationstoleranz oder mehr empfundenem Optimismus, tragen stark zur Pro-Liste bei.

Die psychologischen Effekte sind übrigens von der Schulmedizin zu genüge belegt, es wird jedoch in Grenzbereichen kompliziert, wenn die Datensätze sehr genau beleuchtet werden. Im Extremsport stellte man ab einem bestimmten Trainingsvolumen depressive Tendenzen bei den Probanden fest. Generell gilt, wer keine chronischen Krankheiten oder Beschwerden hat, profitiert psychologisch von 3-5 mäßig, intensiven Trainingseinheiten pro Woche. Hier ein Link zur vollen Studie.

Ähnlich verhält es sich mit unseren Abwehrkräften. Bis zu einem bestimmten Level wachsen unsere Abwehrkräfte mit unserer Fitness mit. Genau wie mit der Psyche, kann exzessives Training aber auch negative Effekte haben. Durch zu intensive Trainingsbelastung ist unser Körper zu sehr mit der Reparatur der durch Training entstandenen Schäden beschäftigt und kann daher dem Immunsystem nicht die gewohnte Energie zuwenden, was z. B. zu einem erhöhtem Krankheitsrisiko führt. Weiter ausgeführt im deutschen Ärzteblatt(Link).

Der langfristige Nutzen

Für alle die Ihren Sport in maßen betreiben wollen, bleibt die Gewissheit einen Dienst an seinem Körper und seinem Geist geleistet zu haben. Das schöne an einem regelmäßig ausgeübten Sport oder Training sind ja die zukünftigen Vorteile die hier aufgebaut, gehegt und gepflegt werden. Zugegeben, 2 Jahre lang joggen zu gehen schützt nicht 10 Jahre lang vor Krankheit, trotzdem sinkt die Wahrscheinlichkeit für eine Erkrankung oder chronisches Leiden drastisch, wenn regelmäßig Sport betrieben wird, auch wenn mal 1-2 Monate ausgesetzt wird.

Ja, es ist eine Investition

Eine Investition in die eigene Gesundheit, ist und bleibt eine der besten Möglichkeiten unsere Lebenszeit qualitativ hochwertig und beschwerdearm zu gestalten. Doch auch für entfernt scheinende Extremfälle ist die körpereigene Fitness von hoher Priorität.

In der „Survival-Szene“ nimmt dieses Thema nicht umsonst mehr und mehr Stellenwert ein. Beispielsweise sind bei einer Umweltkatastrophe wie einer Überschwemmung, die Entwicklungen in den Krisengebieten oft schwer vorherzusehen. Auch wenn strategisch alle Entscheidungen richtig getroffen wurden, können leider durch unvorhergesehene Ereignisse Notlagen entstehen.

Wenn es drauf ankommt gibt die entsprechende physische Konstitution oft den entscheidenden Vorteil. Klar denkt man nicht gerne an solche Szenarien und wir sind, wenn überhaupt, nur selten in solch misslichen Lagen, trotzdem gibt es eine Art Seelenfrieden im Zweifelsfall einen Spurt hinlegen oder eine gewisse Last heben zu können.

Doch auch weniger dramatisch wirkende Probleme können vorgebeugt werden. Beschwerden wie Rückenprobleme sind mittlerweile ein Volksleiden, hauptsächlich verursacht durch ungünstige Gewohnheiten und mangelndes Training. Das gilt auch für den immer größer werdenden Verlust an Mobilität im Alter. All dem kann vorgebeugt werden. Kleine Schritte auf diesem weg legen eine tolle Grundlage für eine angenehme zweite Lebenshälfte.

Unterstützt in vielen Bereichen

Es gibt einen weiteren Vorteil bei regelmäßigem Sport. Bei normaler sportlicher Aktivität ist das Energielevel über den Tag höher als bei nicht trainierenden. Das heißt trotz Training sind wir beispielsweise im Büro, der Werkshalle oder dem Einzelhandel leistungsfähiger, wie unsere „Couch-Potato-Kollegen“. Intensität ist hier Stichwort um das für sich optimalen Gleichgewicht zu finden. Bei zu wenig wird der Effekt nicht richtig ausgenutzt, bei zu viel werden zu viel Stresshormone aufgrund der großen Belastung frei. Auf diese Thematik wird im Podcast von Joe Rogan mit seinem Gast Firas Zahabi eingegangen.

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