Schon länger aus der Form? 5 Ideen dich wieder fit zu machen!

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Wir alle kennen das, zwischen Alltagsstress, dem Job und der Familie gerät man schnell mal aus der Form und ehe man sich versieht läuft man beim ersten Versuch zu joggen rot an. Unser Körper passt sich mit der Zeit an die Reize an die wir ihm aussetzten. So wie wir an Leistungsfähigkeit einbüßen, gewinnen wir sie auch zurück wenn wir wieder beginnen zu trainieren. Um daraus aber keine Tortur zu machen haben wir hier 5 Möglichkeiten für einen motivierenden Start.

1. Wandern

Wanderung

Das klingt zunächst etwas verwunderlich, aber bei einer Wanderung bei der in gemütlichem Tempo die Landschaft genossen wird, vergeht die Zeit wie im Flug. Mit regelmäßigen Pausen kommen schnell mal 3 Stunden Wanderzeit zusammen, das entspricht einer ausgedehnten leichten Cardioeinheit. Dies ist nicht nur ein leichter Einstieg erneut in einen Trainingsrhytmus zu finden, sondern ist auch nachgewiesenermaßen gut für die menschliche Psyche, was uns wiederum hilft mit Rückschlägen und Zweifeln fertig zu werden, besonders zu Beginn eines neu gefassten Ziels.

2. Schwimmen

schwimmen

Egal ob aktives Bahnen schwimmen oder mit den Kids im Pool zu planschen, sich im Wasser zu bewegen kosten Energie, ziemlich viel Energie sogar. Wer mit den Gelenken kämpft, körperlichen Ausgleich sucht, oder einfach nur gerne schwimmen geht, kann sich hier auf eine vielzahl von Möglichkeiten austoben. Klassischen Schwimmen, Wasserball, Aquajogging oder sogar tauchen sind alles Möglichkeiten sein Herz-Kreislaufsystem wieder aufzubauen.

3. (Team)sportarten

Teamsport

Fast jeder von uns hat in seiner Jugend mal einen Teamsport ausgeübt. Oft dabei sind zum Beispiel Fußball, Basketball, Volleyball, Badminton oder Tennis. Klar man ist aus der Übung und braucht ein wenig um sich bei erneuter Betätigung in einem Sport zurechtzufinden, dennoch bietet diese Herangehensweise ein paar klare Vorteile. Ein guter Ansatz für den Anfang wäre zum Beispiel die Teilenahme an einem Hobbyzirkel der z.B. ein mal die Woche Fußball oder Beachvolleyball spielt. Es macht nicht nur mehr Spaß als monotones Joggen, man findet auch Kontakt zu neuen Leuten mit ähnlichen Ambitionen und geht im Eifer des Spiels auch gerne mal an seine Leistungsgrenzen.

4. Yoga/Gymnastik

yoga

Genau wie die Leistungsfähigkeit einer Muskelgruppe, lässt auch die Leistungsfähigkeit unseres Gleichgewichtssinns bei unzureichender Belastung nach. Mal ein konkretes Beispiel: Wir haben zwei Jogger, beide haben genau dieselbe körperliche Leistungsfähigkeit, aber bei einem ist der Gleichgewichtssinn besser ausgeprägt. Beim Joggen wird jetzt der mit dem schlechteren Gleichgewicht mehr Energie für dieselbe Strecke aufwenden müssen, einfach weil ihm ein bisschen Genauigkeit beim Abstoßen und Aufsetzten am Boden fehlt und diese paar Prozent machen sich auf Dauer wirklich bemerkbar.

Ähnlich verhält es sich mit unflexiblen Muskelgruppen. Wenn bei jeder Bewegung erst der körperinterne Wiederstand überwunden werden muss, werden körperliche Übungen schwieriger als sie sein müssten. Yoga und bestimmte Arten von Gymnastik können hier schon in wenigen Wochen echte Linderung verschaffen und den Trainingseinstieg erleichtern.

5. Alltagsgewohnheiten

alltagsgewohnheiten

Ok das klingt jetzt etwas abgedroschen, trotzdem wird oft unterschätzt wie viel Unterschied unsere Gewohnheiten machen können. Zum Beispiel das Ersetzten des Aufzugs durch die Treppe, an schönen Tagen mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren oder die Fahrt zu Poststation durch einen kleinen Spaziergang zu ersetzten. Diese kleinen Faktoren addieren sich auf, so kommen bei drei mal mit dem Fahrrad für 15 Minuten zur Arbeit fahren 1,5 Stunden Cardiotraining pro Woche zusammen(6*15 Minuten, hin und zurück). In Kombination mit weiteren nützlichen Gewohnheiten ist das eine tolle Grundlage für ein Aufbautraining.

Insgesamt ist darauf zu achten mit niedrigerer Intensität zu arbeiten. Die Regenerationszeit ist, besonders am Anfang deutlich länger als in trainiertem Zustand. Um nicht nach zwei Wochen entmutigt zu sein, eignet sich der langsame aber stetige Ansatz. Lieber geringere Intensität mit häufigeren Trainingseinheiten, das führt mittel-; und langfristig zum Erfolg. So gut alles andere auch funktionieren mag, eine ausgewogene, eiweißreiche Ernährung bildet immer die Grundlage für alle Arten von körperlichen Training.

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